Stichtag 13. Juni 2014: Neue Regelungen im EU-Verbraucherschutz im E-Commerce treten in Kraft, wonach Onlinehändler befugt sind, die Rücksendekosten für online erstandene Ware auf den Kunden umzulegen, ungeachtet des Wertes einer Bestellung. Einer aktuellen Studie des Online-Portals Deals zufolge wollen jedoch 82 von 100 der größten deutschen E-Stores (basierend auf einer Umfrage von iBusiness zum Thema „Die stärksten deutschen Onlineshops“) weiterhin Gratis-Retouren generieren, darunter Amazon, Notebooksbilliger, Conrad und Bonprix, sofern die gesetzliche Frist von 14 Tagen eingehalten werde. Unternehmen wie Zalando offerieren sogar eine Widerrufsfrist von bis zu 100 Tagen.
Insbesondere hierzulande sind kostenfreie Retouren sehr beliebt, so gaben 73% der befragten Konsumenten an, bereits einmal online bestellte Ware zurück geschickt zu haben. Dabei steht vor allem der Bereich Mode & Bekleidung im Vordergrund, so ergab die Umfrage, dass 93% der Shopper bereits etwas aus diesem Segment bestellt und retourniert haben – „regelmäßig“ täten dies ganze 27%, „in den meisten Fällen“ waren es 10%. Des Weiteren erklärten 42%, das eigene Kaufverhalten überdenken zu wollen, sollten sie die Retourkosten selbst tragen müssen. Für 54% mache die kostenlose Rückgabeoption das Online-Shopping erst attraktiv.
Onlineshops setzen auf Gratis-Retoure
/ 05.08.2014Mit der Einführung der neuen EU-Verbraucherschutz-Regeln im E-Shopping-Segment müssen Konsumenten die Retourkosten selbst tragen, jedoch nicht überall…

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