Der Bundesverband des Deutschen Versandhandels prognostiziert für das laufende Jahr einen E-Commerce-Umsatz von etwa 49 Mrd. Euro. Dabei sollen deutsche Onlinehändler nach aktuellen Ergebnissen des Marktforschungsunternehmens PreisAnalytics branchenabhängig sogar noch bis zu 6,5% des jährlichen Umsatzes durch unflexible Preisänderungen „verschenken“. So könnten Firmen über dynamische Preisgestaltung sowie konsequente Marktbeobachtung bis zu 1,1 Mrd. Euro mehr an Rohertrag erzielen, heißt es laut Erhebungen.
Für einzelne Bereiche weisen die Untersuchungen je nach Branche unterschiedliches Margenpotenzial auf: So verzeichnet das Segment Mode & Schuhe – in dem, wie PreisAnalytics-Geschäftsführer Stefan Bures gegenüber 1st-blue bemerkt, „ein überdurchschnittlich hohes Margenpotenzial besteht“ – ein Margenpotenzial von 4%. Im Bereich Media & Games liegt der Wert sogar bei über 6,5% liegt.
