Für das vergangene Jahr verzeichnet das Bundeskriminalamt in Deutschland einen Rückgang der Internetkriminalität. Während diese 2012 im Bereich der durch Wirtschaftskriminalität registrierten Gesamtschadensumme noch 25% ausmachte, sank sie im vergangenen Jahr auf 13%; in den meisten Fällen handelte es sich dabei um Fraud, also Betrug im Internet. Für das Jahr 2014 prognostiziert die bbw-Hochschule einen Gesamtschaden im E-Handel von knapp 2,4 Mrd. Euro, wovon sowohl der Online-Einzelhandel als auch – in geringerem Maße – der virtuelle Großhandel betroffen seien.
Nach Angaben des HDE wird im Ersteren 2014 ein Umsatz von 38,7 Mrd. Euro erwartet. Durch Betrug entfallen davon im Durchschnitt etwa 5%, was Umsatzeinbußen von circa 1,855 Mrd. Euro bedeutet. Im Jahr 2010 betrug der durch Fraud verursachte Schaden etwa 1,185 Mrd. Euro – die Differenz von 670 Mio. Euro entspricht demnach einer Steigerung von 63% zwischen den Jahren 2010 und 2014.
Auch im Online-Großhandel werden durch Internetkriminalität Verluste verzeichnet, allerdings sind diese mit 2,4% (etwa 528 Mio. Euro des Umsatzes) im Vergleich relativ gering. Für das laufende Jahr beläuft sich die Gesamtschadensumme im virtuellen Geschäft auf circa 2,383 Mrd. Euro – etwa 0,159% des erwarteten Gesamtumsatzes im Groß- und Einzelhandel in Deutschland.
Onlinehandel: Schäden durch Betrug
/ 11.09.2014Für das laufende Jahr wird im deutschen Onlinehandel ein wirtschaftlicher Schaden von knapp 2,4 Mrd. Euro erwartet. Betroffen ist vor allem der virtuelle Einzelhandel…

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