Das Angebot an Zahlungsverfahren beim Online-Shopping entspricht hierzulande oft nicht den Wünschen der Konsumenten; zu diesem Ergebnis führt die neue ECC-Studie „Payment im E-Commerce“. Während bei Verbrauchern die Rechnung ganz oben rangiert, offerieren nur etwas mehr als die Hälfte der befragten Online-Händler diese auch. Umgekehrt setzen Händler beim Thema Zahlung am liebsten auf die Vorkasse, aber nur jeder achte Konsument nutzt diese gerne. Die Lastschrift, bei den Konsumenten auf Rang Drei der beliebtesten Online-Zahlarten gewählt, schafft es bei der Verbreitung mit 40,7% nur auf den achten Platz.
Einig sind sich beide Seiten aber bei PayPal: Sowohl aus Konsumentensicht als auch bezüglich der Popularität bei den Händlern landet diese Methode auf dem zweiten Rang. Die bei Händlern beliebte Sofortüberweisung (3. Platz) wird von jedem fünften Verbraucher gerne genutzt.
In Österreich und der Schweiz hingegen entsprechen sich Angebot und Nachfrage laut der Studie weitestgehend. Hier ist vor allem die hohe Verbreitung und Akzeptanz der Kreditkarte auffällig. „Die große Vielfalt an Internetzahlungen ist eine deutsche Besonderheit, die für Händler und Kunden sowohl eine Herausforderung als auch eine Chance darstellt“, so Prof. Dr. Malte Krüger von der Hochschule Aschaffenburg. An der Studie beteiligten sich knapp 2.000 Online-Shopper und 901 Händler.
Online-Payment: Diskrepanzen bei Händlern und Konsumenten
/ 09.01.2014Zahlen bitte – beim Online-Payment geht das Angebot laut einer neuen Studie des ECC häufig an der Nachfrage vorbei…

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