Nina Rein beendet den Geschäftsbetrieb. Auf der Website des nachhaltig ausgerichteten Womenswear-Labels ist der Onlineshop noch bis 17. Juni 2026 geöffnet; die verbleibenden Teile werden als „Final Collection“ geführt. Eine Nachproduktion ist nach Angaben der Marke nicht vorgesehen.
Am 18. Juni 2026 folgt in Gröbenzell bei München ein letzter Pop-up-Sale. Dort sollen Restbestände und Musterteile angeboten werden, die online nicht erhältlich sind. Das Event wird unter dem Titel „Sundowner – letzte Nina Rein Stücke & ein schöner Abend“ geführt.
Nina Rein wurde von Julia Ickert und Susanne Kinast aufgebaut und 2021 als Münchner Startup für nachhaltige Businessmode vorgestellt. Die Marke setzte auf nachhaltige Businesskleidung für Frauen, faire Produktionsbedingungen und eine umweltfreundlichere Alternative zu herkömmlicher Kleidung. Im selben Jahr wurde das Label mit dem Vegan Fashion Award von PETA Deutschland ausgezeichnet.
Zum Sortiment gehörten Blazer, Blusen, Kleider, Hosen und Röcke. Die Marke positionierte sich mit zeitlosen Schnitten, natürlichen Materialien und europäischer Fertigung. Der finale Abverkauf zeigt zugleich, wie schwierig der Markt für kleine, wertegetriebene Womenswear-Labels bleibt, wenn Produktion, Sichtbarkeit, Preisniveau und Reichweite zusammenkommen.
Key Facts
Unternehmen: Nina Rein
Segment: nachhaltig ausgerichtete Womenswear
Profil: nachhaltige Businessmode für Frauen
Gründerinnen: Julia Ickert und Susanne Kinast
Status: Label wird eingestellt
Onlineshop: geöffnet bis 17. Juni 2026
Letzter Pop-up-Sale: 18. Juni 2026
Ort: Gröbenzell bei München
Auszeichnung: Vegan Fashion Award von PETA Deutschland 2021
Aktueller Verkauf: Final Collection, Restbestände und Musterteile
