Nachdem der amerikanische Jeans-Hersteller Levi Strauss gegen die deutsche Bekleidungskette New Yorker Plagiatsvorwürfe erhob und mit diesen in Hamburg vor das Oberlandesgericht zog, steht nun fest, dass das Unternehmen mit Sitz in Braunschweig den Rechtsstreit verloren hat. Diesem drohen Schadenszahlungen in Höhe von bis zu 50 Euro pro verkaufter Jeans – bei einem Verkaufspreis, der sich zwischen 19 und 39 Euro je Jeans bewegt. Darüber hinaus fordert Levi’s, dass der deutsche Filialist die Denims vom Markt nimmt. Friedrich Knapp, Geschäftsführer bei New Yorker, wollte gegen das Urteil Revision einlegen; dieser wurde allerdings nicht stattgegeben. Die nächste Instanz wäre nun, beim Bundesgerichtshof Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision einzureichen.
Das amerikanische Label wirft der Bekleidungskette vor, die Naht an den Gesäßtaschen der Jeans kopiert und diese dann zu geringen Preisen verkauft zu haben. Sowohl für Levi Strauss als auch New Yorker handelt es sich nicht um die ersten Rechtsstreitigkeiten: Während der Jeans-Hersteller im vergangenen Jahr einen Plagiatsstreit um das markeneigene rote Zierfähnchen an den Pants gewann, musste sich New Yorker im 2013 von den Rolling Stones vorwerfen lassen, das Logo der Band kopiert zu haben.
Ein endgültiges Urteil bezüglich der Schadensersatzhöhe wurde noch nicht gefällt.
New Yorker verliert gegen Levi’s
/ 19.09.2014Die Bekleidungskette New Yorker hat den Rechtsstreit gegen Levi Strauss verloren. Eine Revision seitens des deutschen Unternehmens wurde nicht gestattet…

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