Nach der Wahl von Donald Trump zum neuen Präsidenten hat das Label New Balance jetzt den Zorn vieler Anhänger der Schuhmarke auf sich gezogen. Das Unternehmen zeigte sich Trumps Plänen gegenüber, das transpazifische Freihandelsabkommen (TPP) aufzukündigen, positiv gestimmt. Die Dinge würden mit dem künftigen Präsidenten in die richtige Richtung gehen. Daraufhin wurden auf den Social Media-Kanälen der Marke Videos und Fotos gepostet, in und auf denen Konsumenten ihre Sneaker des Labels verbrennen oder in den Müll geworfen haben, teilweise ergänzt um Worte wie „Not my Sneaker“ – in Anlehnung an den Spruch „Not my President“ der Trump-Gegner.
New Balance produziert zum Teil in den USA und fürchtet durch das Wegfallen von Handelsbeschränkungen Stellenstreichungen in den Produktionsstätten. Man wolle mehr Schuhe in den USA herstellen, nicht weniger, so das Unternehmen. Zudem hat das Label auf der Facebook-Page indirekt Stellung bezogen. Man glaube an Gemeinschaft, man glaube an Menschlichkeit.
Update: Die Gästebeitragsfunktion auf der amerikanischen New Balance-Facebook-Page ist mittlerweile gesperrt.
