Für Neckermann wird am 18. Juli 2012 beim Amtsgericht Frankfurt ein Insolvenzantrag gestellt. Unternehmen, Betriebsräte und Ver.di einigten sich auf einen Sozialplan, der in begrenztem Umfang Abfindungen und Transfergesellschaften für die 1.380 vom Stellenabbau betroffenen Mitarbeiter enthält. Die Geschäftsführung habe einen Weg gefunden, die dazu notwendigen finanziellen Mittel bis zum ersten Quartal 2013 bereitzustellen, heißt es.
Trotzdem stieß der Plan bei Sun Capital, Investor von Neckermann, auf Ablehnung. Sun Capital halte das Ergebnis der Verhandlungen nicht für tragfähig und werde keine weiteren Mittel für die Finanzierung zur Verfügung stellen. Unter den gegebenen Rahmenbedingungen könne das Unternehmen in seiner bestehenden Form damit nicht fortgeführt werden. Ein Insolvenzantrag ist somit unumgänglich.
Die Geschäftsführung von Neckermann will das laufende Geschäft auch im vorläufigen Insolvenzverfahren aufrechterhalten.
Neckermann stellt Insolvenzantrag
/ 18.07.2012Neckermann stellt jetzt einen Antrag auf die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Unternehmen, Betriebsräte und Ver.di konnten sich zwar auf einen Sozialplan einigen, der Abfindungen und die Gründung einer Transfergesellschaft vorsieht, dieser stieß beim Investor Sun Capital aber auf Ablehnung.

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