Naketano kehrt zurück

  /  04.10.2023

Die Marke Naketano, 2018 eingestellt, soll nun mit einem Collection Drop im kommenden Dezember ein Comeback feiern. Einmalig oder regelmäßig…

„Naketano ist wieder da! Vielleicht nur einmal, vielleicht regelmäßig, jedes Mal nur in limitierter Auflage und auf jeden Fall für einen guten Zweck“, heißt es aktuell auf der Website der ursprünglich eingestellten Marke Naketano. Dort findet sich auch ein Countdown – in 60 Tagen, am 3. Dezember 2023, soll es den Collection Drop geben, erst einmal nur über einen eigenen Onlineshop, sagt Markengründer Sascha Peljhan auf Anfrage. „Die Überschüsse aus den Verkäufen werden für Projekte zur Förderung von Integration und Bildung gespendet“, heißt es auf der Page weiter. Für eine Förderung bewerben können sich gemeinnützige Institutionen mit Sitz in Essen und Umgebung bis zum 30. November 2023. Inhaltlich sollen die „Aktivitäten die Integration in die (Stadt-)Gesellschaft unterstützen und ein freundliches, tolerantes Miteinander fördern“. Die ersten Gelder sollen bereits diesen Dezember ausgezahlt werden.

Der Ansatz erinnert an die Mitte 2021 mit einem eigenen Webshop und bei About You gelaunchte und mittlerweile wieder aus dem Netz genommene Marke Fli Papigu, hinter der die Brave New People GmbH stand. Selbige wurde als „Social Business“ von Jure Perko (Geschäftsführer), Constanze Ladner (Head of Design) und Jozo Lonac gegründet; letzterer hatte kurz darauf seine Anteile abgegeben und war anschließend als Freelancer tätig. Alle waren zuvor Teil der Naketano GmbH. Naketano wurde 2005 gegründet und 2018 eingestellt, es gab keine Nutzungsrechte für die Marke; der Lizenzvertrag war „nur eine Formalität“. Ziel der neuen Gesellschaft war es ebenfalls, Mittel zu erwirtschaften, um Institutionen, Projekte und Personen zu fördern, die dem Allgemeinwohl dienen, hieß es damals.

In 2018 wurde auch ein Rechtsstreit letztlich mit einem Vergleich beigelegt, bei dem ein ehemaliger Hamburger Miteigentümer Klage gegen Naketano eingereicht und den Gründern vorgeworfen hatte, ihn 2013 beim Verkauf seiner Anteile getäuscht und unter Wert ausbezahlt zu haben.

„We are all stories in the end. Just make it a good one.“ Dieser Satz leitet passend die aktuelle Naketano-Website ein.

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