Die Traditionsmarke Mustang, die 2011 an ein privates Investoren-Konsortium verkauft worden war, hat jetzt nach eigenen Angaben finale Veränderungen vorgenommen. Mit dem Wechsel von Heiner Sefranek aus dem operativen Tagesgeschäft in den Beiratsvorsitz sei, so Dietmar Axt, CEO der Mustang Gruppe, „der letzte Schritt bei der bereits angekündigten organisatorischen Veränderung […] vollzogen“. Eine wichtige Maßnahme soll zudem die Zurücknahme der Produktentwicklung und deren Beschaffung an den Standort Deutschland gewesen sein.
Im Zuge dessen wurde im Mustang-Headquarter in Künzelsau eine hauseigene Denim-Wäscherei sowie eine Musternäherei für die Entwicklung von Waschungen und Prototypen eingerichtet. Damit will das Label die Effizienz steigern, zielgruppenorientierte und markengerechte Kollektionen vor Ort entwickeln zu können, preislich hingegen solle sich durch die Wiedereingliederung nach Deutschland nichts ändern. „Mustang bleibt bei der Positionierung die Marke der Mitte und wird diese auch in Zukunft nicht verlassen“, versichert Axt.
Einen klaren Aufwärtstrend sieht das Unternehmen im Bereich Retail, bei dem Mustang nach eigenen Angaben mit einem zweistelligen Plus aufwarten kann. Darüber hinaus konzentriert man sich jedoch auch auf den Ausbau des Wholesale-Geschäfts. Im Zuge dessen setzt das Label auf eine Verstärkung des Vertriebsteams sowie auf die Reaktivierung und Neugewinnung sowohl nationaler als auch internationaler Key-Account-Kunden.
Mustang: finale Schritte zur Veränderung
/ 13.04.2012Nach dem Verkauf der Mustang Gruppe an ein privates Investoren-Konsortium in 2011 will die Marke nun durch Veränderungen wieder an alte Erfolge anknüpfen. Dabei setzt man nicht nur auf personelle Umgestaltungen, sondern auch auf den Ausbau des Wholesale-Geschäfts.

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