Monsoon Accessorize: Gläubiger ausgezahlt

  /  21.07.2025

Den Gläubigern der deutschen Monsoon Accessorize GmbH wurde eine siebenstellige Summe ausgezahlt, das entspricht einer Insolvenzquote von…

Im Insolvenzverfahren der deutschen Tochtergesellschaft Monsoon Accessorize GmbH des internationalen Modeschmuckhändlers hat Ivo-Meinert Willrodt von der Pluta Rechtsanwalts GmbH eine siebenstellige Summe an die Gläubiger ausgezahlt. Damit liegt die Insolvenzquote bei 89%. Das Verfahren ist nun abgeschlossen. 

Die Monsoon Accessorize Germany GmbH war mit bundesweit über 30 Stores und etwa 270 Beschäftigten präsent. Nach der Antragstellung wurde der Geschäftsbetrieb rund sechs Monate fortgeführt. Eine Lizenz an den Markenrechten, die der Muttergesellschaft in Großbritannien gehörten, konnte für den deutschen Markt nicht angeboten werden, daher war kein Investor bereit, die deutsche Gesellschaft zu übernehmen. Neben dem Warenabverkauf führte das Pluta-Team Verhandlungen mit den Vermietern, unter anderem über Vermieterpfandrechte. Diese Gespräche seien sehr konstruktiv verlaufen. Parallel dazu prüften sie insbesondere gegenüber ausländischen verbundenen Unternehmen weitere rechtliche Ansprüche und konnten diese erfolgreich durchsetzen.

„Im Einzelhandel ist eine hohe Quote eher ungewöhnlich. Wir konnten im Verfahren nahezu den gesamten Warenbestand ohne erhebliche, liquidationsübliche Preissenkungen an die Endkunden verkaufen. Zudem gelang es uns, mehrere insolvenzrechtliche Ansprüche durchzusetzen, so dass wir schlussendlich diese hohe Ausschüttung vornehmen können. Mein Dank gilt allen Beteiligten für die konstruktive Zusammenarbeit in diesem anspruchsvollen, internationalen Verfahren“, resümiert Willrodt.

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