Modemobil auf Expansionskurs

  /  17.10.2019

Das Unternehmen Modemobil, eine mobile Boutique, die Senioreneinrichtungen besucht, expandierte kürzlich nach Holland und will das Franchisepartner-Netzwerk erweitern…

Mode ist keine Frage des Alters, das hat sich das Franchiseunternehmen Modemobil, das im Jahr 2003 von Frau Beate Winklewsky in Wuppertal gegründet wurde, auf die Fahne geschrieben. Mit einer mobilen Boutique und einem Rund-um-Service für Bekleidungseinkauf besucht Modemobil Senioreneinrichtungen unterschiedlichster Art: von Seniorentreffs, Seniorenheimen und betreuten Wohnenanlagen über Kirchentreffs und Tagespflegen bis hin zu Behinderteneinrichtungen. Die Franchisenehmer oder „Modemobiler“ sind für eine umfassende Modedienstleistung unterwegs und vermitteln ihre Begeisterung im persönlichen Kontakt mit ihren Kunden.

Der Seniorenmarkt sei ein Wachstumsmarkt: Monatlich müssen laut Unternehmen circa 1.600 Plätze in Pflegeeinrichtungen neu geschaffen werden, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden; im Jahr 2030 sollen rund 3,5 Millionen Menschen pflegebedürftig sein, davon müssen circa 900.000 in vollstationären Pflegeeinrichtungen versorgt werden. Modemobil ist somit auf Expansionskurs und will das Franchisepartner-Netzwerk stetig erweitern. Franchisenehmer werden unter anderem in der Vorbereitung zur Existenzgründung sowie bei Werbung und Öffentlichkeitsarbeit unterstützt. Es finden zudem regelmäßige Franchisenehmer-Treffen mit Schulungen und Workshops statt. Entgegen dem allgemeinen Trend der jüngeren Generation, sich im Zeitgeist von Social Media und Digitalisierung bewegen zu wollen, gehören nun auch Auszubildende dem Modemobil-Team an, die die Attraktivität des BestAger-Marktes als Chance für den Aufbau eines Unternehmens nutzen.

Die Kollektion umfasst aktuelle, funktionelle und qualitativ hochwertige Mode für Damen und Herren in jeder Preiskategorie. Dabei gilt Passgenauigkeit als Stärke der Modemobil-Bekleidung, die deutschlandweit an über 35 Standorten durch Franchisepartner und Mitarbeiter in Form von kleinen Events und Modenschauen erlebbar gemacht wird. Bewohner der Einrichtungen und ehrenamtliche Models 60+ zeigen komplette saisonale Looks. In vertrauter Umgebung können Senioren anprobieren und einkaufen, inklusive einer individuellen Beratung. In Zusammenarbeit mit Herstellern wie Raphaela by Brax oder Rabe Moden und einer eigenen Linie ist die Modemobil-Kollektion auf über 1.500 Teile gewachsen: von Oberbekleidung wie Hosen, Blusen, Pullover, Westen und T-Shirts über Tag- und Nachtwäsche bis hin zu Schuhen und Accessoires. Das Sortiment will modische Aktualität mit dezenten Problemlösungen für alle Lebensbereiche kombinieren, darunter kaschierende A-Formen bei Oberteilen, extra kurze Arm- und Hosenlängen, große Knöpfe, Innentaschen bei Jacken oder Zweiwegereißverschlüsse.

Die Events werden von der Einrichtung und Angehörigen im Sinne eines kontrollierten Einkaufs begleitet; individuelle Nachbestellungen werden ebenso entgegengenommen wie Änderungswünsche. Winklewsky: „Wir bieten individuellen Service von der typ- und bedarfsgerechten Modeberatung über Einzellieferungen bis zum maßgeschneiderten Änderungsservice und damit eine große Unterstützung für Pflegepersonal und Angehörige. Unsere Zielgruppe sind Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind und ihren Bedarf an saisonaler und funktionaler Kleidung im klassischen Modehandel kaum decken können. Ein exorbitant wachsender Markt steht einem immer weiter schwindenden Marktangebot gegenüber.“ Modemobil expandierte dieses Jahr bereits nach Holland, der Start für eine europäische Markterschließung.

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