Modehandel: „rote Null“

  /  11.09.2012

Der Textileinzelhandel hat in den ersten sechs Monaten dieses Jahres eine „rote Null“ erzielt. Zu diesem Ergebnis kommt der BTE. Am besten lief es dabei für Herrenbekleidung mit einem Plus von 1%, während Damenmode nur auf einen Umsatz-Pari kam.

Foto: Breuninger

Das erste Halbjahr 2012 endete für den Modefachhandel insgesamt mäßig, im Durchschnitt wurde das Vorjahr aber nur knapp verfehlt. Der Bundesverband des Deutschen Textilhandels (BTE) geht zurzeit davon aus, dass der Textileinzelhandel eine „rote Null“ erzielt hat.

Am besten lief es laut BTE für Herrenbekleidung mit einem Plus von 1% – insbesondere mit Mänteln, Sakkos und Strickwaren wurden gute Geschäfte gemacht. Die Damenmode hielt ein konstantes Niveau. Zwar konnten Jacken, Strick- und Strumpfwaren zulegen, aber nur im einstelligen Bereich. Lederbekleidung verlor sowohl bei Damen als auch bei Herren zweistellig an Umsatz.

Trotz des knappen Pari-Umsatzes des gesamten Modehandels dürfte laut BTE die Mehrheit der Stores im ersten Halbjahr ein Umsatzminus verzeichnet haben, insbesondere kleinere Shops in frequenzschwächeren Lagen.

Der Versuch, Umsätze aus (neuen) Online-Aktivitäten zu generieren, gestaltet sich ebenfalls schwierig. Dies zeigt die Entwicklung des „Versand- und Internethandel mit vorwiegend Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren“, dessen Umsatz im ersten Halbjahr 2012 laut Statistischem Bundesamt um 1,1% fiel.

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