Mobile-Payment: selten stationär genutzt

  /  06.05.2013

Während mobile Zahlarten beim Online-Shoping über das Handy weit verbreitet sind, spielen diese im stationären Handel eher eine untergeordnete Rolle. Laut ECC-Studie zahlen lediglich 5,8% mithilfe mobiler Geräte.

Dass mobile Zahlungsarten beim Online-Shopping über das Smartphone weit verbreitet sind, zeigt eine aktuelle Studie des ECC Köln in Zusammenarbeit mit der Hochschule Aschaffenburg. Die Erhebungen der Untersuchung offenbaren, dass bereits 63,2% der Verbraucher schon einmal Waren oder Dienstleistungen über ihr Smartphone gekauft haben, ein Drittel der Befragten in Deutschland ebenfalls mobile Abrechnungsarten benutzt haben. Dies taten auch 28,8% der Österreicher und immerhin jeder vierte befragte Schweizer. Neben dieser Zahlungsmethode bevorzugen 44,1% der Deutschen Abrechnungen über PayPal, Schweizer und Österreichischer hingegen wählen häufiger die Kreditkarte.
 
Im stationären Handel spielen mobile Zahlmöglichkeiten aktuell noch eine eher untergeordnete Rolle. Im Länderdurchschnitt haben 5,8% der Befragten in einem stationären Geschäft mit Hilfe eines mobilen Endgeräts gezahlt, weitere 6,9% haben selbiges genutzt, um damit an einem Automaten zu bezahlen. Statistisch wählen die Konsumenten auf diesem Gebiet mit 46,9% am häufigsten den Weg über SMS oder MMS. Aber auch mit neuen Verfahren wie Aufsteckgeräten, QR-Codes oder NFC-Chips hat ein Teil der Verbraucher bereits Erfahrungen gesammelt.

„Die Ergebnisse zeigen großes Potenzial für neue, speziell für mobile Geräte entwickelte Zahlungslösungen, machen aber gleichzeitig deutlich, dass hier noch hoher Informationsbedarf und Skepsis unter den Verbrauchern herrscht. Es wird wohl noch eine Weile dauern, bis sich rein mobile Zahlarten – egal, ob für den stationären Handel oder im Online-Kontext – im Markt etablieren können“, so Aline Eckstein, Bereichsleiterin des ECC Köln.

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