Mammut soll verkauft werden

  /  09.12.2019

Die Conzzeta AG will sich künftig auf den Bereich Blechbearbeitung fokussieren und sucht im Zuge dessen auch einen Abnehmer für das Label Mammut…

Der Verwaltungsrat der Conzzeta AG hat beschlossen, den Konzern künftig auf den Geschäftsbereich Bystronic, Anbieter von Lösungen für die Blechbearbeitung, auszurichten und die anderen Geschäftsbereiche, soweit es die Marktlage zulasse, innerhalb eines Jahres schrittweise zu verkaufen, darunter auch die Marke Mammut. Der Geschäftsbereich Mammut sei mit der Umsetzung des 2016 begonnenen und auf fünf Jahre angelegten Strategieprogramms auf Kurs. Im dessen Rahmen seien unter anderem die Marke geschärft, die Kollektion erneuert, die digitalen Absatzkanäle aufgebaut und so die Grundlagen für profitables Wachstum gelegt worden.

Mammut setzte 2018 mit knapp 900 Mitarbeitenden gut 250 Mio. Franken (rund 228,2 Mio. Euro) um. Obwohl Umsatz und Gewinn von 2016 bis 2018 deutlich gesteigert worden seien und auch für 2019 weitere Verbesserungen erwartet würden, verfüge Mammut als Teil von Conzzeta außerhalb von Europa letztlich nicht über den notwendigen Marktzugang, um das Potenzial in absehbarer Frist zu realisieren. Conzzeta evaluiert deshalb Käufer, die über die entsprechenden Voraussetzungen verfügen. Der Verkauf soll vorbehältlich der Marktlage bis Ende 2020 abgeschlossen sein. Conzzeta trennt sich neben Mammut auch von Schmid Rhyner und FoamPartner.

Ernst Bärtschi, Präsident des Verwaltungsrats von Conzzeta: „Für Conzzeta ist die Zeit nun reif, die Prioritäten neu festzulegen. Mit der Digitalisierung und neuen technischen Lösungen sehen wir bei Bystronic ausgezeichnete Möglichkeiten, um mit unseren Kundinnen und Kunden weiter zu wachsen. Die bis heute aufgebauten Marktpositionen können dabei nicht nur in Europa, sondern auch in den USA und Asien noch deutlich erweitert werden. Für die zu verkaufenden Geschäftsbereiche werden wir bei den möglichen Käufern ähnliche Potenziale suchen.“

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