Der französische Konzern PPR konnte seinen Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr um 21% auf 9,74 Mrd. Euro steigern, heißt es seitens des Unternehmens. Der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn habe demnach um 19% auf 1,79 Mrd. Euro zugelegt. Dies sei insbesondere dem Geschäft mit Luxusartikeln geschuldet, nachdem die Marke Puma, an der PPR mehr als 80% der Anteile hält, Umsatzeinbußen von fast 70% im Vergleich zum Vorjahr hinnehmen musste. Alleine im vierten Quartal kletterte der Umsatz der im Luxussegment um 13,9% auf 1,69 Mrd. Euro, im gesamten Geschäftsjahr steigerte die Sparte den Umsatz um über 26% und den Gewinn um fast 28% auf 1,6 Mrd. Euro.
PPR-Chef François-Henri Pinault plant aus diesem Grund die Fokussierung auf die beiden Standbeine Luxus und Sportlifestyle, was auch Grund für die Trennung von den Handelsgesellschaften Fnac und Redcats sein könnte. Darüber hinaus strebt PPR den Umbau des MDax-Unternehmens an. In wenigen Wochen soll ein Nachfolger für den derzeit noch amtierenden Puma-Chef Franz Koch präsentiert werden.
Pinault prognostiziert für das laufende Jahr erneut ein Umsatzwachstum, was auch der Aussage nach Veröffentlichung des Jahresabschlussberichtes von Puma am Tag zuvor gleichkomme. Puma-Chef Franz Koch hatte jedoch betont, dass ein Umsatz „um jeden Preis“ nicht oberste Priorität hat.
