Lululemon-Gründer stößt Aktien ab

  /  11.08.2014

Nach seinem Rücktritt aus dem Aufsichtsrat hatte Lululemon-Gründer Dennis Wilson an selbigem lautstark Kritik geübt. Nun veräußert er Aktienanteile an…

Dennis Wilson, Gründer des kanadischen Yogawear-Retailers Lululemon Athletica, hat laut New York Times die Hälfte seines 27,7%-Anteils an dem Unternehmen für rund 845 Mio. Dollar (631 Mio. Euro) an die Investment-Gesellschaft Advent International veräußert. Wilson unterhält nun 40,2 Mio. Aktien des Konzerns, während auf Advent International 20,1 Mio. Aktien verfallen. Im Zuge dessen erhält letztere zwei weitere Plätze in Lululemons Board of Directors, das nun aus zwölf anstelle der bisherigen zehn Mitglieder besteht. So soll künftig David Mussafer, Managing Partner von Advent International, als Co-Chairman an der Seite des Vorstandsvorsitzenden Michael Casey fungieren. Zudem übernimmt Steven Collins einen Sitz im Aufsichtsrat des Konzerns.

In der Zeit nach Wilsons Rücktritt von seinem Amt als Aufsichtsratsvorsitzender (Dezember 2013) sank der Wert der Lululemon-Aktie um rund 44%, weshalb sich der Gründer zunehmend negativ über das Board of Directors äußerte. Wilson kritisierte im Rahmen dessen das fehlende Gespür für Branchen-Trends, so habe man beispielsweise das lukrative Geschäft im High-end Sportswear-Segment nicht gesehen.  

Vergangene Woche belief sich der Wert des Konzerns auf rund 6,9 Mrd. US-Dollar, was etwa 5,15 Mrd. Euro entspricht.

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