Lohnerhöhung für deutsche Schuhindustrie

  /  14.01.2013

Nach dem Scheitern der Tarifverhandlungen im vergangenen Jahr, entschied ein Schlichtungsspruch zwischen dem Bundesverband der Schuh- und Lederwarenindustrie und der Gewerkschaft IG BCE zugunsten Lohnerhöhungen.

Da die Tarifverhandlungen um eine Lohnerhöhung im Dezember vergangenen Jahres scheiterten, fanden zu Beginn 2013 Schlichtungsverhandlungen zwischen dem Bundesverband der Schuh- und Lederwarenindustrie e.V. (HDS-L) und der Gewerkschaft IG BCE statt. Dabei legte die entsprechende Instanz einen Schlichtungsspruch vor, laut dessen die Tariflöhne ab dem 1. März 2013 um 2,2% je Lohngruppe erhöht werden sollen. Ab dem 1. März des darauf folgenden Jahres werden diese um weitere 1,4% angehoben. Für diese Vereinbarung ist zunächst eine Laufzeit bis zum September 2014 vorgesehen.

Darüber hinaus wurde die Erhöhung der Ausbildungsvergütungen ab dem 1. Januar dieses Jahres um 20 Euro und ab März 2014 um weitere zehn Euro beschlossen sowie der Demografietarifvertrages mit einem jährlichen Betrag von 300 Euro pro Arbeitnehmer zum Abschluss gebracht. „Die lange Laufzeit ermöglicht den Schuhherstellern die notwendige Planungssicherheit“, so Manfred Junkert, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Schuh- und Lederwarenindustrie. „Bei der Einführung eines Demografiebetrages wurde erreicht, dass auch für die mittelständisch geprägten Unternehmen der Schuhindustrie eine handhabbare Lösung gefunden wurde.“

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