Levi’s folgt Greenpeace-Forderung

  /  14.12.2012

Als Reaktion auf die Greenpeace-Kampagne Detox hat sich nun auch Levi’s nach Zara, Mango und Esprit verpflichtet, bis 2020 umweltschädliche Chemikalien aus der Textilproduktion zu nehmen.

In den vergangenen Wochen standen Textilhersteller wie Zara, Mango und Esprit in der Kritik der Umweltschutzorganisation Greenpeace. Auch die Bekleidungsproduktionsabläufe innerhalb der Fabriken von Levi’s gerieten im Zuge der Detox-Kampagne zunehmend unter Beschuss, nachdem in den angrenzenden Flüssen Mexikos giftige Chemikalien entdeckt wurden.

Die Marke reagierte jetzt mit einer entsprechenden Erklärung auf Demonstrationen von rund 700 Menschen in 80 Städten und etwa 20.000 Aktivisten im Internet, bis 2020 – wie bereits unter anderem Zara, Mango und Esprit – alle gesundheits- und umweltschädlichen Giftstoffe aus der Textilproduktion zu entfernen. Bis Juni 2013 will das Denim-Brand offen legen, welche Chemikalien von 15 Lieferanten in China, Mexiko und weiteren Herstellungsländern verwendet werden, um so eine Aufklärung der Arbeiter in den Produktionsländern zu gewährleisten. Unter den festgestellten Substanzen befanden sich auch perfluorierte Chemikalien (PFC), die Levi’s bis Ende 2015 verbieten will.

Levi’s schließt sich als elfter Teilnehmer der Detox-Kampagne an und verpflichtet sich zu einer giftfreien Produktion sowie Aufklärung der eigenen Arbeiter.

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