New Yorker muss sich mit Plagiatsvorwürfen auseinandersetzen. Dem deutschen Unternehmen wird von dem amerikanischen Jeans-Hersteller Levi Strauss vorgeworfen, markensignifikante Details – die Doppelnähte auf den Gesäßtaschen – kopiert zu haben. Pro verkaufter Jeans soll New Yorker nun einen Schadensersatz von 50 Euro an Levi’s zahlen, wobei sich die Verkaufspreise der Hosen zwischen 19 und 39 Euro bewegen.
Friedrich Georg Knapp, Geschäftsführer bei New Yorker, erklärt gegenüber der Bild am Sonntag: „Unsere Jeans sind weit von einer Levi’s entfernt, denn eine Ähnlichkeit zu diesen Hosen wäre für uns fatal.“ Darüber hinaus sei es in seinen Augen „eine Frechheit“, dass der Konzern versuche, auf Kosten anderer Gewinne zu erzielen und somit Konkurrenten auszuschließen.
Am Donnerstag, den 18. September 2014, sollen in Hamburg vor dem Oberlandsgericht die Verhandlungen beginnen. Im letzten Jahr siegte Levi’s bei einem Rechtsstreit um die vermeidliche Kopie des markeneigenen roten Fähnchens seitens des Unternehmens Colloseum. Sollte der Marke auch im aktuellen Fall Recht gegeben werden, drohen New Yorker massive Strafzahlungen.
Levi’s erhebt Plagiatsvorwürfe
/ 15.09.2014Levi Strauss wirft der Bekleidungskette New Yorker vor, Jeansmodelle kopiert zu haben, und fordert nun einen Schadensersatz in Höhe von…

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