Für Lena Hoschek kann es nach der Prüfungs- und entscheidenden Sanierungsplantagsatzung weitergehen; die Gläubiger haben dem Sanierungsplan zugestimmt. Im Oktober letzten Jahres wurde über das Vermögen der Lena Hoschek GmbH ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung am Handelsgericht Wien eröffnet. Insgesamt wurden von 231 Gläubigern Forderungen in Höhe von insgesamt rund 5,5 Mio. Euro angemeldet, wovon rund 5,4 Mio. Euro anerkannt wurden.
Bei der anschließenden Abstimmung wurde ein Sanierungsplan mit einer Quote von 21% angenommen. Die erste Teilquote in Höhe von 7% wird bereits binnen 14 Tagen ab rechtskräftiger Bestätigung des Sanierungsplans an die Gläubiger zur Ausschüttung gelangen. Die restlichen Quotenzahlungen sollen aus dem Fortbetrieb des schuldnerischen Unternehmens binnen zwei Jahren erwirtschaftet werden. Wenn die vereinbarte Gesamtquote erfüllt werde, sei das Unternehmen endgültig von den finanziellen Altlasten befreit, sagt David Schlepnik vom KSV1870.
Das 2005 gegründete Label Lena Hoschek war zuletzt mit zwei Stores in Wien und Graz, bei 95 Retail-Partnern sowie mit einem weltweiten Webshop präsent und beschäftigte 47 Angestellte. Mittlerweile sind es noch 42 Mitarbeitende. Bei der Anmeldung der Insolvenz hieß es unter anderem, anhaltende Lieferschwierigkeiten und Verzögerungen hätten das operative Geschäft zuletzt stark beeinträchtigt. Hinzu kämen Belastungen durch notwendige Vorauszahlungen, die Verschlechterung der Finanzierungskonditionen und Altlasten aus der Corona-Pandemie.
Lena Hoschek: Sanierungsplan angenommen
/ 13.01.2025Die Gläubiger der Lena Hoschek GmbH, die im Oktober 2024 Insolvenz ohne Eigenverwaltung angemeldet hatte, haben den Sanierungsplan angenommen…

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