Die Geschäftsführung der Leiser-Gruppe hat sich dazu entschieden, alle Gesellschaften der Gruppe im Rahmen eines Schutzschirmverfahrens zu sanieren; den dementsprechenden Anträgen hat das Amtsgericht Augsburg am 24. März 2017 stattgegeben. Die Sanierung verläuft in Eigenverwaltung, als Sachwalter wurden auf Antrag der Geschäftsführung Arndt Geiwitz, Patrick Wahren und Christian Plail von der Sozietät Schneider Geiwitz bestellt. ´
Die Leiser-Gruppengesellschaften hätten in den Geschäftsjahren 2015 und 2016 in einem sehr herausfordernden Marktumfeld positive Bilanzergebnisse erzielt und Gewinne nach Steuern ausgewiesen. Die Geschäftsführung sieht nun das Risiko, bei sich erwartet weiterhin verschärfenden Marktbedingungen – insbesondere in den relevanten Steuerungskosten der Flächenproduktivität – die Fähigkeit zu verlieren, die notwendige Wettbewerbsfähigkeit aufrechtzuerhalten. Im Sanierungs- und Restrukturierungsprozess will die Gruppe die Grundlage für eine nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit legen, insbesondere in Hinblick auf die Herausforderungen der Digitalisierung und Flächenoptimierung.
2012 hatte Leiser zum ersten Mal ein Insolvenzplanverfahren in Eigenverwaltung beantragt. Sachwalter des Verfahrens war auch damals Arndt Geiwitz. 34 Filialen wurden geschlossen, die Jobs von 900 der ehemals 1.400 Mitarbeiter blieben erhalten. Mitte 2015 hatte die Josef Seibel Gruppe alle Anteile an der Leiser GmbH & Co. KG an Geschäftsführer Steffen Liebich veräußert.
Leiser beantragt Schutzschirmverfahren
/ 27.03.2017Leiser hat ein Schutzschirmverfahren beantragt. Durch die Sanierung in Eigenverwaltung will man die Wettbewerbsfähigkeit aufrechterhalten…

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