Leguano reduziert seine stationäre Präsenz in Deutschland. Die Immobilien Zeitung berichtet unter Berufung auf eine Auskunft des Unternehmens, dass mehrere Geschäfte im Laufe dieses Jahres geschlossen werden oder bereits geschlossen wurden. Genannt werden unter anderem Bad Oeynhausen, Garmisch, Greifswald, Esslingen, Berlin-Spandau, Hof, Meißen, Waldshut und Ahrweiler.
Die Gesamtzahl der betroffenen Standorte bleibt offen. Bestätigt ist nach Berichtslage, dass Leguano mehrere Läden aus dem Filialnetz nimmt.
Leguano hatte den stationären Handel in den vergangenen Jahren stark ausgebaut. Auf der eigenen Website verweist das Unternehmen auf über 150 Leguano-Läden in Deutschland. In älteren Unternehmensmeldungen wurden 2024 noch über 140 Standorte genannt; für 2024 und 2025 dokumentierte Leguano mehrere Neueröffnungen, darunter Waldshut-Tiengen, Kleve, Ahrweiler und Düsseldorf.
Die Entwicklung zeigt, dass stationärer Monobrand-Retail auch in einem klar profilierten Spezialsegment an Grenzen stoßen kann. Barfußschuhe haben in den vergangenen Jahren sichtbar an Aufmerksamkeit gewonnen, bleiben aber erklärungsbedürftig. Für Leguano geht es nun offenbar darum, die stationäre Präsenz stärker an wirtschaftlich tragfähige Standorte anzupassen.
Key Facts
Unternehmen: Leguano
Sitz: Buchholz, Rheinland-Pfalz
Segment: Barfußschuhe
Thema: Verkleinerung des Filialnetzes
Quelle der Standortangaben: Immobilien Zeitung
Betroffene Standorte laut Bericht: unter anderem Bad Oeynhausen, Garmisch, Greifswald, Esslingen, Berlin-Spandau, Hof, Meißen, Waldshut und Ahrweiler
Bisherige Präsenz: über 150 Leguano-Läden laut Unternehmenswebsite
Einordnung: Anpassung nach starker stationärer Expansion
