Laurèl-Markenrechte veräußert

  /  10.11.2020

Laurèl-Insolvenzverwalter Gerloff hat die Rechte an der Marke an eine chinesische Modegruppe veräußert. Der operative Geschäftsbetrieb läuft bald aus…

Die weltweiten Marken- und gewerblichen Schutzrechte des Labels Laurèl wurden an die East Light International Investment Ltd. mit Sitz in Hongkong veräußert. Der Käufer, der bereits seit 2015 die Markenrechte für China hält, ist Teil der chinesischen Modegruppe Shenzhen Ellassay Fashion Co. Ltd., zu der unter anderem Brands wie Iro Paris, Vivienne Tam oder Ed Hardy gehören. Dr. Christian Gerloff, Insolvenzverwalter der Laurèl GmbH: „Mit Shenzhen Ellassay Fashion haben wir einen Käufer für die weltweiten Markenrechte gefunden, der Laurèl bereits sehr gut kennt und seit Jahren erfolgreich auf dem chinesischen Markt vertreibt. Damit sind die Voraussetzungen gegeben, dass diese traditionsreiche, bereits 1978 gegründete Marke in einem internationalen Modeumfeld weiterbestehen kann.“ Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Dirk Reichert, Geschäftsführer der Laurèl GmbH: „Auch wenn wir der Fortführung des operativen Geschäftsbetriebs in München natürlich den Vorzug gegeben hätten, so bin ich froh, dass es auch noch künftig hochwertige Damenmode unter der Marke Laurèl geben wird. Mein besonderer Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die bis zum Ende mit vollem Engagement gekämpft und dafür gesorgt haben, dass wir unsere Handelskunden mit der aktuellen Kollektion beliefern konnten. Überdies bedanken wir uns bei unseren Kunden und Produzenten für die teilweise jahrzehntelange vertrauensvolle Zusammenarbeit.“

Der operative Geschäftsbetrieb wurde bereits weitgehend heruntergefahren und läuft in den kommenden Wochen vollständig aus. Dennoch habe man die Herbst/Winter-Kollektion 2020/21 nahezu vollständig produzieren und an die Kunden ausliefern können.

Die Laurèl GmbH hatte am 19. Dezember 2019 einen Insolvenzantrag gestellt, das Verfahren wurde am 1. März 2020 eröffnet. Nachdem trotz intensiver Verhandlungen keine Fortführungslösung erreicht werden konnte, wurde Ende Mai die Einstellung des Geschäftsbetriebs beschlossen. Auch danach gingen die Gespräche mit potenziellen Interessenten weiter, die jetzt in den erfolgreichen Abschluss der Markenvereinbarung führten.

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