Kunert: Gespräche mit Investoren

  /  23.04.2013

Die Kunert-Gruppe soll aktuell Gespräche mit Investoren im Hinblick auf eine übertragende Sanierung führen. Im Zuge dessen ständen die Beendigung des Schutzschirmverfahrens und die Beantragung des Regelinsolvenzverfahrens an.

Die Kunert-Gruppe plant die Einleitung eines Regelinsolvenzverfahrens, nachdem das Amtsgericht Kempten einem Antrag zur Durchführung einer Sanierung in Eigenverwaltung unter Nutzung des Schutzschirmverfahrens am 21. Februar 2013 zugestimmt hatte und so zunächst für eine „reibungslose Fortführung des Regelbetriebs“ sorgte. Zurzeit führe das Unternehmen „aussichtsreiche Gespräche“ mit potenziellen Investoren.

Personelle Einschnitte seien allerdings unvermeidbar, im Zuge einer übertragenden Sanierung sollen 64 Stellen abgebaut werden. „Diese Anpassung unserer Personaldecke an die finanzielle Situation des Unternehmens ist unvermeidlich. Umso wichtiger war es uns, gemeinsam mit dem Betriebsrat eine Lösung zu erarbeiten, die für die betroffenen Mitarbeiter soziale Härten abfedert und zugleich allen im Unternehmen verbleibenden Mitarbeitern beste Chancen auf einen möglichst sicheren Arbeitsplatz bei Kunert einzuräumen“, sagt Vorstand Hermann de Jong. Den betroffenen Mitarbeitern wird der Wechsel in eine Transfergesellschaft angeboten.

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