Kritik am Black Friday

  /  27.11.2014

Mit Rabatten von bis zu 90% will der Black Friday im November 2014 Käufer locken. Verbraucherschützer zeigen sich kritisch…

Vom 27. bis zum 28. November 2014 findet der Black Friday, für den Online-Händler Nachlässe von bis zu 90% versprechen, zum zweiten Mal in Deutschland statt und soll bis zu 3 Mio. Käufer locken – die Aktion steht allerdings auch in der Kritik. Käufer sollten sich, heißt es in der Welt, nicht vom Gefühl der Zeitnot überrumpeln lassen, das die Anbieter oft gezielt wecken. Als Beispiel wird das Unternehmen Amazon angeführt, bei dem ein Kopfhörer beispielsweise nur 99 gegenüber 199 Euro unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers Sennheiser koste, laut der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf reines Blendwerk. Bei der unverbindlichen Preisempfehlung handele es sich um einen Mondpreis; das Gerät sei auch ohne Black Friday bei Amazon für 144 Euro zu haben.

Im vergangenen Jahr seien die durchschnittlichen Rabatte bei 50 geprüften Angeboten von 51 auf 18% geschrumpft, habe die Verbraucherzentrale berechnet. Die Basis der Prozentversprechen sei häufig unklar.

Zudem sollen Internet-Betrüger – unter anderem mit Fake-Webshops und falschen Rabattcodes – von derlei Aktionen profitieren wollen und können, warnte laut Welt das FBI. In Deutschland sei der Black Friday bislang laut HDE derzeit allerdings sowieso noch ein kleines Phänomen verglichen mit dem Weihnachtsgeschäft.

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