Das Konsumklima in Deutschland zeigt sich im Juni 2012 weiterhin stabil. Der Gesamtindikator prognostiziert für Juli 2012 einen Wert von 5,8 Punkten nach 5,7 Zählern im Juni. Die GfK bestätigt die Prognose von Beginn 2012, nach der der private Konsum in diesem Jahr real um etwa 1% zulegen soll. Dabei solle man jedoch nicht die Risiken wie die zunehmende Verunsicherung durch die Eurokrise und die Diskussionen um einen möglichen Austritt Griechenlands aus dem gemeinsamen Währungsraum außer Acht lassen, die die positive Stimmung doch noch drücken könnten.
Nach drei Anstiegen in Folge ist der Konjunkturoptimismus nun vorerst wieder gedämpft. Nach einem Minus von 16,6 Punkten weist der Indikator jetzt nur noch 3 Punkte auf. Laut GfK befürchten die Konsumenten offenbar, dass sich Deutschland dem Abwärtstrend im Euro-Raum auf Dauer nicht komplett entziehen kann.
Die Einkommenserwartung hingegen verbucht ein deutliches Plus von 8,1 Punkten im Vergleich zum Vormonat. Auch die Anschaffungsneigung legt im Zuge der stark zunehmenden Einkommenserwartung leicht zu – mit einem Plus von 0,7 Punkten auf nun 32,7 Punkte. Als Gründe gelten zum einen die zunehmende Beschäftigung sowie die Finanzkrise, durch die Konsumenten dazu tendieren, werthaltige Anschaffungen zu tätigen.
Zu diesen Ergebnissen führte die Konsumklimastudie der GfK für Juni 2012.
Konsumklima trotzt Krise
/ 26.06.2012Die Verbraucherstimmung der Deutschen ist im Juni 2012 uneinheitlich. Während die Konjunkturerwartung deutlich einbricht, legen Einkommenserwartung und Anschaffungsneigung zu.

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