Das Konsumklima in Deutschland zeigt sich im Juli 2012 weiterhin stabil – die uneinheitliche Entwicklung der Verbraucherstimmung setzt sich jedoch fort. Der Gesamtindikator prognostiziert für August 2012 einen Wert von 5,9 Punkten nach 5,8 Zählern im Juli 2012. Aktuell sorgt, neben der gestiegenen Anschaffungsneigung, eine rückläufige Sparneigung für die Stabilität der Konsumstimmung. Somit sei der private Konsum, der fast 60% des Bruttoinlandsprodukts umfasst, eine wesentliche Stütze der Konjunktur.
Die Anschaffungsneigung kann sich im Juli 2012 mit einem Plus von 3,1 Punkten nochmals verbessern. Damit steigt die Konsumneigung auf 35,8 Zähler und entspricht in etwa dem Vorjahresniveau. Verbraucher tendieren hier zu werthaltigen Anschaffungen wie Immobilien oder Möbeln.
Der zweite Rückgang der Konjunkturaussichten in Folge zeigt, dass die anhaltende Banken- und Schuldenkrise in Europa den Konjunkturoptimismus der Deutschen, die davon ausgehen, dass das Bruttoinlandsprodukt nicht mehr so stark ansteigen wird wie noch zu Beginn des Jahres, schwinden lässt – so ist der Verlust mit einem Minus von 8,6 Punkten halb so hoch wie im Vormonat. Aktuell weist der Indikator ein Minus von 5,6 Zählern auf, womit die Konjunkturstimmung zum ersten Mal seit Dezember 2011 wieder in den negativen Wertebereich gefallen ist.
Die Einkommenserwartung kann im Wesentlichen ihr hohes Niveau halten. Der Indikator ist nun trotz des Minus von 3,8 Punkten, von zwei Ausnahmen abgesehen, jenseits der 30-Punkte-Linie, was eine stabile Entwicklung signalisiert. Steigende Beschäftigung und bessere Einkommenszuwächse sowie Tarifabschlüsse zählen zu den wesentlichen Stützen. Zu diesen Ergebnissen führte die Konsumklimastudie der GfK für Juli 2012.
Der zweite Rückgang der Konjunkturaussichten in Folge zeigt, dass die anhaltende Banken- und Schuldenkrise in Europa den Konjunkturoptimismus der Deutschen, die davon ausgehen, dass das Bruttoinlandsprodukt nicht mehr so stark ansteigen wird wie noch zu Beginn des Jahres, schwinden lässt – so ist der Verlust mit einem Minus von 8,6 Punkten halb so hoch wie im Vormonat. Aktuell weist der Indikator ein Minus von 5,6 Zählern auf, womit die Konjunkturstimmung zum ersten Mal seit Dezember 2011 wieder in den negativen Wertebereich gefallen ist.
