Vor rund einem Monat begannen die User der virtuellen Modeplattform Kleiderkreisel (KK) mit einem Shitstorm gegen die Vinted-Unternehmenstochter. Ein neues Bezahlsystem namens MangoPay und ein verändertes Pflicht-Gebührenmodell waren der Auslöser für die Empörung der Community, die die Verantwortlichen hinter dem Marktplatzkonzept wegen einer dadurch herbei geführten Kommerzialisierung heftig kritisierten. Inzwischen ist Kleiderkreisel einen Schritt auf die Nutzer zugekommen und will das Bezahlsystem – vorübergehend – optional zur Verfügung stellen.
Das weniger bekannte System MangoPay war insbesondere deshalb in die Kritik geraten, weil viele User im Rahmen einer Transaktion private Daten an ein im Ausland ansässiges Unternehmen herausgeben sollten, mit dem sie bis dato keinerlei Erfahrung gemacht hatten. MangoPay kann laut neuer Regelung optional genutzt werden, zudem wolle man daran arbeiten, zu zeigen, dass die Community vom Bezahlsystem profitiert. Darüber hinaus werde man Sorge tragen, dass eine bessere Kommunikation stattfindet, die laut Vinted-Gründer und KK-CEO Justas Janauskas in diesem Fall nicht „die bestmögliche“ gewesen sei.
Kleiderkreisel rudert zurück
/ 09.12.2014Neuerungen im Bezahlsystem sorgten bei Verkäufern der Plattform Kleiderkreisel für einen umfassenden Shitstorm. Das Unternehmen versucht einzulenken…

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