Abercrombie & Fitch hat mit einer Klage zu kämpfen. Laut Medienberichten setzen sich Angestellte des Unternehmens jetzt vor dem Arbeitsgericht gegen eine ab Oktober 2013 geplante Änderung der Arbeitszeiten zur Wehr, die festlegen soll, dass Mitarbeiter künftig ab 4 Uhr morgens statt nach Ladenschluss zwischen 22 und 2 Uhr Ware sortieren.
Laut Abendblatt und Rechtsanwalt Heiko Hecht, der die Hamburger Mitarbeiter vertritt, „könnte eine arbeitsrechtliche Sanierung“ dahinter stecken. Der Konzern gehe davon aus, dass zahlreiche Angestellte den geänderten Bedingungen nicht zustimmen und kündigen. So könne der Arbeitgeber zu günstigeren Konditionen neues Personal einstellen. Zudem umgehe das Unternehmen mit den neuen Zeiten die Nachtzuschläge.
Erst kürzlich stand Abercrombie & Fitch beziehungsweise Firmenchef Michael Jeffries im Kreuzfeuer – wegen eines Interviews aus dem Jahr 2006, in dem es hieß, er wolle nicht, dass fülligere Personen in seinen Shops einkaufen, sondern nur dünne und schöne Menschen. Die wiederum sollten keine Leute sehen, die nicht genau so heiß seien wie sie selbst. Der Umsatz von Abercrombie & Fitch soll im letzten Quartal um 9% gesunken sein.
Der Konzern ist diese Woche bereits der zweite, der mit einer Klage zu kämpfen hat. Eine ehemalige Angestellte von Sports Direct soll aufgrund von „Zero-hours“-Verträgen geklagt haben, die Verkäufer dazu verpflichten, auf Abruf bereitzustehen.
Klage gegen Abercrombie & Fitch
/ 12.08.2013Abercrombie & Fitch macht erneut Schlagzeilen – und diese sind nicht positiver Natur. Gegen das Unternehmen klagen Angestellte…

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