Kilian Kerner AG stellt sich neu auf

  /  14.01.2016

Der neue Mehrheitseigner der Kilian Kerner AG will das Unternehmen vom reinen Modelabel hin zur aktiven Beteiligungsgesellschaft umstrukturieren…

Die Kilian Kerner AG will die bisherige Geschäftstätigkeit von einer reinen Modemarke hin zur aktiven Beteiligungsgesellschaft ändern. Das künftig als aktiver Investor auftretende Unternehmen soll sich dabei auf zwei Schwerpunkte konzentrieren: Zum einen sollen börsennotierte Turnaround-Kandidaten übernommen und saniert oder neu fokussiert werden, zum anderen sind Investments in Start-up-Unternehmen sowie Wachstumsfinanzierungen geplant. Die anvisierten Investitionen werden sich nicht auf bestimmte Branchen konzentrieren, sondern vornehmlich auf die Unternehmensphase mit Fokus auf die Frühphasenfinanzierung. Die Marke Kilian Kerner an sich ist von der geplanten Umstrukturierung nicht betroffen. 

Initiiert wird die Neuausrichtung der Kilian Kerner AG vom neuen Mehrheitseigentümer, der im Frühjahr 2015 von Christian E. Frenko und Christofer Radic gegründeten Auden Group GmbH, die mit Abschluss der Kapitalerhöhung aktuell über 50% der stimmberechtigten Anteile verfügt. Der Ankauf weiterer Anteile, um die Schwelle von 75% zu erreichen, soll innerhalb der nächsten Wochen umgesetzt werden. Im Zuge einer Hauptversammlung zur Umwandlung in eine aktive Beteiligungsgesellschaft will man auch über eine Umbenennung in Auden AG entscheiden. „Da wir zum einen seit zwölf Monaten an der Sanierung der Modemarke Kilian Kerner arbeiten und parallel dazu die Start-up-Investments immer weiter intensiviert haben, ergab sich der attraktive Vorschlag für den Umbau der AG hin zu einem aktiven Investor nun als nächster logischer Schritt. Wir haben eine volle Deal-Pipeline für das Jahr 2016 und möchten sukzessive die aktuellen Portfolio-Unternehmen in die neue Gesellschaft einbringen. Auf diese Weise soll aus der Auden AG eine börsennotierte Beteiligungsgesellschaft geformt werden, die in den nächsten 18 Monaten eine Marktkapitalisierung von deutlich über 50 Mio. Euro aufweist. Dies soll sowohl mit den zwei neu anstehenden Investments, die gleich im Anschluss an die außerordentliche Hauptversammlung umgesetzt werden könnten, als auch mit der OptioPay GmbH, in der wir eines der Top-Start-Ups in Deutschland sehen, gelingen“, so Frenko und Radic.

FÜR DEN VOLLSTÄNDIGEN INHALT DIESER SEITE, MELDEN SIE SICH BITTE AN.

Noch kein Mitglied?

Dann registrieren Sie sich jetzt für den kostenfreien 1st-blue-Business Club.
Als Teil unserer Community erhalten Sie Zugriff auf Branchen-News, Orderinfos, Netzwerktools und den wöchentlichen B2B-Newsletter.