Der Verbund PILER (Pakistan Institute of Labour Education and Research) unterstützt ab sofort Kik dabei, die eingezahlten Gelder in den vom Filialisten angelegten Hilfsfond für die Hinterbliebenen des Brandes in der pakistanischen Textilfabrik Ali Enterprises auszuzahlen. Der Textildiscounter hatte diesen nach dem Unglück eingerichtet und mit einer Mio. US-Dollar ausgestattet.
„Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen in Pakistan können die Gelder nunmehr in den nächsten Tagen ausgezahlt werden. Als Handelsunternehmen fehlt uns die Infrastruktur, eine solche Mittelverteilung direkt zu organisieren“, so Dr. Michael Arretz, Geschäftsführer für Nachhaltigkeitsmanagement und Unternehmenskommunikation bei Kik. „Deshalb haben wir einen starken Partner gesucht und ihn in der renommierten pakistanischen Nicht-Regierungsorganisation PILER gefunden. PILER hilft uns jetzt, die Gelder schnell, angemessen und gerecht an die Opferfamilien zu verteilen“, so Arretz weiter.
„Wir freuen uns, dass die Gelder von Kik in Höhe von einer Mio. US-Dollar für den Hilfsfond bereit stehen. Die erste Tranche ist überwiesen und wir können den Eingang bestätigen“, so Ali Karamat, Geschäftsführer von PILER.
Die jeweilige Höhe der Auszahlungen wird durch eine Kommission festgelegt, die vom obersten Gericht der Provinz Sindh einberufen wurde. Über die Auszahlung hinaus soll nach Unternehmensangaben zudem die Verbesserung der Brandschutzvorkehrungen in pakistanischen Produktionsbetrieben ab März 2013 im Fokus stehen.
