Die frühere Deichmann-Tochter Onygo, die letztes Jahr vom ehemaligen Görtz-Geschäftsführer Frank Revermann übernommen wurde, wird eingestellt. Das Unternehmen hatte im April Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet und sollte unter anderem mit angepasstem Sortiment und neuem Investor saniert werden. Trotz der „bislang erfolgreich umgesetzten Restrukturierungsmaßnahmen“ und der „erheblichen Zugeständnisse der Vermieter und Lieferanten“ werden nun allerdings alle 23 Stores geschlossen; zu Bestzeiten war das Konzept mit 28 Shops präsent. 150 Mitarbeitende sind betroffen.
Die „erforderlichen Umsätze zum Erhalt des Unternehmens“ konnten nicht erzielt werden, so Michael Kuleisa von der Kanzlei Schwemer Titz & Tötter. Als Gründe werden die Kaufzurückhaltung und das sich stetig ändernde Kaufverhalten genannt. Onygo beginne jetzt mit einem kurzzeitigen Räumungsverkauf in den noch verbliebenen Filialen.
Ursprünglich sollte das Unternehmen seitens Deichmann bereits bis spätestens zum 31. August 2024 eingestellt werden.
Keine Rettung für Onygo
/ 20.08.2025Der Filialist Onygo, der im April Insolvenz angemeldet hatte, schließt alle Shops. Die „erforderlichen Umsätze“ konnten nicht erzielt werden…

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