Die Karstadt-Bundestarifkommission von Ver.di zeigt sich „enttäuscht über den schleppenden Verlauf“ der zweiten Verhandlungsrunde mit der Karstadt-Geschäftsleitung über eine Standort- und Beschäftigungssicherung sowie eine Rückkehr in die Tarifbindung für die Angestellten. „Unserer Forderung nach mehr Transparenz über die Zukunftsperspektive der Beschäftigten konnte die Geschäftsführung auch in den vergangenen beiden Tagen nur in Teilen nachkommen. Wir erwarten eine Erklärung der beiden Eigentümer Nicolas Berggruen und René Benko, dass das Unternehmen trotz des Verkaufs der Premium- und Sportshäuser im Ganzen mit allen Standorten und Beschäftigten auch künftig erhalten bleiben soll. So etwas liegt noch nicht auf dem Tisch. Damit fehlt uns eine wichtige Voraussetzung für ernsthafte Verhandlungen“, kritisierte Arno Peukes, Karstadt-Verhandlungsführer von Ver.di.
„Die Botschaft der Tarifkommission ist klar: Jetzt sind die Eigentümer am Zug. Die Karstädterinnen und Karstädter brauchen eine Perspektive. Die gibt es verlässlich und verbindlich nur durch eine Standort- und Beschäftigungssicherung sowie die Rückkehr in die Tarifbindung“, betonte Rüdiger Wolff, ebenfalls Verhandlungsführer. „Notfalls müssen wir unsere Forderungen durch Aktionen bekräftigen.“
Auch beim ersten Verhandlungstermin am 23. und 24. September dieses Jahres hatte es keine konkreten Ergebnisse gegeben. Das nächste Treffen findet nun vom 11. bis zum 14. November 2013 statt.
Karstadt/Ver.di: 2. Verhandlungsrunde ohne Ergebnis
/ 08.10.2013Ver.di fordert klare Zukunftsperspektiven für die Karstadt-Beschäftigten. Die zweite Verhandlungsrunde soll dazu nur in Teilen beigetragen haben…

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