Karstadt vor Verkauf?

  /  11.07.2014

Eva-Lotta Sjöstedt hat den angeschlagenen Karstadt-Konzern erst kürzlich verlassen, da macht die Warenhauskette weitere Schlagzeilen. Droht ihr nun eine Radikalisierung?

Karstadt-Eigentümer Nicolas Berggruen soll laut Bild-Berichten mit der österreichischen Investorengruppe Signa in Verhandlungen über einen möglichen Verkauf des Konzerns stehen. Im Rahmen dessen könne Signa-Chef René Benko zusätzlich zu seinem Mehrheitsanteil an Karstadt Sport und mehreren Premium-Häusern – darunter das KaDeWe sowie Oberpollinger – rund 70% an der angeschlagenen Warenhauskette übernehmen. Im Zusammenhang mit diesen Konventionen stehe auch der Ausstieg von Eva-Lotta Sjöstedt, die das Unternehmen kürzlich nach nur fünfmonatiger Amtszeit an der Unternehmensspitze verlassen hatte. Die ihr durch Berggruen zugesicherte Unterstützung sei ausgeblieben, sodass die Vorraussetzungen für eine Sanierung nicht mehr gegeben seien.

Metro-Chef Olaf Koch hatte bereits im Vorfeld erklärt, dass man keinerlei Interesse an einer Übernahme des Konkurrenzunternehmens habe. Auch jetzt sei ein Kauf „überhaupt kein Thema“.

Update 14. Juli 2014: René Benko hat laut Focus scheinbar kein Interesse an Karstadt. Ein Grund dafür: die schlechte wirtschaftliche Entwicklung.

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