Karstadt: Umfangreiche Schließungen?

  /  08.09.2014

Im Laufe dieser Woche veröffentlicht der Karstadt-Aufsichtsrat nähere Details zu den anstehenden Sanierungsplänen. Erste Informationen machen schon jetzt die Runde...

Der neue Aufsichtsrat der angeschlagenen Warenhauskette Karstadt arbeitet weiterhin an einem Sanierungskonzept. Laut der Bild am Sonntag soll dieses die Schließung von rund 30 der 83 Stammhäuser in Deutschland vorsehen, da sie für das Unternehmen wirtschaftlich nicht mehr rentabel seien. Von den vermeintlichen Schließungen wären zudem etwa 3.000 bis 4.000 der insgesamt 17.000 Mitarbeiter des Konzerns betroffen. Auch die Gewerkschaft Verdi soll sich, in Bezug auf die geplanten Maßnahmen, laut dem Tagesspiegel schon zu Wort gemeldet haben: „Ein Haus zu schließen kostet viel Geld. Zehn bis 15 Mio. Euro allein für Sozial- und fortlaufende Immobilienverträge. Dieses Geld steckt man besser in die Erhaltung der Standorte, statt tausende Arbeitsplätze zu vernichten“, so Arno Peukes, Verdi-Fachbereichsleiter.

Am 11.September 2014 plane das Management weitere Details der Sanierungspläne zu veröffentlichen. Diese sollen laut der BamS allerdings noch keine endgültige Entscheidung zur Schließung einzelner Warenhäuser beinhalten.

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