Die Sanierungskonzepte der angeschlagenen Warenhauskette Karstadt nehmen konkrete Formen an. Laut dem Zukunftskonzept, aus dessen 32-Seiten umfassenden Papier die Süddeutsche Zeitung zitiert, soll die Zahl der in Vollzeit beschäftigten Mitarbeiter bis zum Jahr 2016 um 1.271 Stellen auf insgesamt 8.170 reduziert werden, womit das Unternehmen die Peronalkosten um 64 Mio. Euro auf 308 Mio. Euro drücken will. Gerüchten zufolge wolle der Konzern künftig eine Führungsebene streichen und neben Verkäufern und Kassierern zudem Warenservice-Mitarbeiter beschäftigen, die fokussiert mit der Aufgabe des Warenauspackens- sowie -einräumens betraut sind. Ein solcher Wechsel würde es Karstadt ermöglichen, derlei Mitarbeiter nicht mehr nach Einzelhandelstarif sondern nach jenem für die Logistikbranche üblichen zu bezahlen. Karstadt dementierte dieses angeblich geplante Bezahlvorgehen augenblicklich. Dies sei rechtlich gesehen innerhalb der bestehenden Karstadt-Struktur gar nicht möglich.
Sechs Filialen des Unternehmens sollen noch in diesem Jahr geschlossen werden, weitere stünden auf dem Prüfstand.
Karstadt streicht Stellen
/ 04.02.2015Karstadt hat die Sanierungspläne enger definiert. Diesen zufolge sollen nicht nur rund 1.200 Stellen gestrichen, sondern final Häuser geschlossen werden…

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