Karstadt-Stellenabbau fast komplett

  /  21.02.2013

Bis 2014 sollten bei Karstadt 2.000 Stellen abgebaut werden. Dieses Ziel ist mit 1.850 gestrichenen Arbeitsplätzen nun bereits fast erreicht – Filialschließungen sollen nicht in Frage kommen.

Im Zuge der Strategie „Karstadt 2015“ sollen 2.000 Stellen gestrichen werden. Bereits jetzt ist die Warenhauskette mit dem Abbau kurz vor dem gesetzten Ziel: „Wir haben Karstadt auf die richtige Größe gebracht und von den bis 2014 zu streichenden 2.000 Stellen schon rund 1.850 über Frühpensionierung, freiwilligen Austritt, natürliche Fluktuation und Nichtverlängerung befristeter Arbeitsverhältnisse eingespart“, sagt Karstadt-Chef Andrew Jennings gegenüber der WAZ.

Karstadt sei effizienter geworden, man habe sich von viel Administration getrennt und sich besser organisiert, was deutlich mehr Zeit für den Kunden ergebe. Zudem habe man heute eine bessere Altersstruktur und weniger Hierarchie, berichtet Jennings, der seit rund zwei Jahren an der Spitze der Warenhauskette steht, weiter.

In fünf der insgesamt 86 Warenhäuser bestehe noch Handlungsbedarf, wie die Einrichtung von Transfergesellschaften, Pläne für Filialschließungen soll es nicht geben.

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