Karstadt: Kritik an Berggruen

  /  18.07.2013

Karstadt-Eigentümer Nicolas Berggruen muss weiter Kritik einstecken. Thomas Middelhoff erkenne keine schlüssigen Konzepte, um dem negativen Umsatztrend entgegen zu wirken…

Thomas Middelhoff, ehemaliger Arcandor-Chef, hat Karstadt-Eigentümer Nicolas Berggruen gegenüber dem Manager Magazin hart ins Gericht genommen. Jeder, der Berggruen mit lautem Hurra begrüßt habe, werde inzwischen erkennen, dass dies ein großer Fehler gewesen sei. Er solle endlich eigenes Geld in das Unternehmen stecken; bei der Übernahme vor drei Jahren habe er das Reputationsrisiko völlig unterschätzt.

Während Berggruens Zeit bei Karstadt sollen auch operative Fehler gemacht worden sein. Die Entscheidung, mit Andrew Jennings „einen der deutschen Sprache nicht mächtigen Manager an die Spitze des urdeutschen Unternehmens Karstadt zu setzen“, sei „sehr mutig“ gewesen. Jennings habe deutlich in das Textilgeschäft eingegriffen, wobei die Markentreue des Karstadt-Kunden missachtet worden sei. Middelhoff erkenne bis dato keine schlüssigen Konzepte, mit denen die negative Umsatzentwicklung gestoppt werden könnte; spätestens nach der Insolvenz von Karstadt hätte das Unternehmen mit dem Wettbewerber Kaufhof zusammengeführt werden müssen.

FÜR DEN VOLLSTÄNDIGEN INHALT DIESER SEITE, MELDEN SIE SICH BITTE AN.

Noch kein Mitglied?

Dann registrieren Sie sich jetzt für den kostenfreien 1st-blue-Business Club.
Als Teil unserer Community erhalten Sie Zugriff auf Branchen-News, Orderinfos, Netzwerktools und den wöchentlichen B2B-Newsletter.