Das Programm „Karstadt 2015“ befindet sich bereits mitten in der Ausführung: 32 Filialen wurden umgebaut, neue Brands hinzu gewonnen, Strukturen überarbeitet und von den bis 2014 zu streichenden 2.000 Stellen schon rund 1.850 über Frühpensionierung, freiwilligen Austritt, natürliche Fluktuation und Nichtverlängerung befristeter Arbeitsverhältnisse eingespart. Gegenüber dem Berliner Tagesspiegel erklärt CEO Andrew Jennings, dass 2012 dennoch ein hartes Jahr werde, auch wenn Jennings „schon Schlimmeres gemeistert“ habe wie „die Krise nach dem 11. September 2001 als Chef von Saks in New York City“.
Karstadt hatte kürzlich einen Verlust in Höhe von rund 21 Mio. Euro für das Geschäftsjahr 2010/2011 ausgewiesen, 2013 werde man aber „Land sehen. Unter der Bedingung, dass wir nicht in den nächsten drei Monaten ein solches Winterwetter haben“, so Jennings.
Karstadt könne keine Schnellreparatur sein und man habe den langfristigen Erfolg im Blick. Es sei klar, dass ein Restrukturierungsprogramm auch kurzfristig negative Effekte auf den Umsatz habe. Mit seinen Partnern will das Unternehmen bis 2015 rund eine Mrd. Euro investieren.
Das Online-Geschäft soll bereits zweistellig über den Planungen wachsen und künftig „die stärkste Filiale“ werden. Zudem sollen rund 20 K Town-Filialen in Deutschland etabliert werden.
Karstadt: keine „Schnellreparatur“
/ 18.03.2013Im Zuge des Restrukturierungsplans „Karstadt 2015“ wurden bereits 32 Häuser modernisiert, neue Marken ins Sortiment aufgenommen und Strukturen überarbeitet. 2012 wird dennoch ein hartes Jahr für Karstadt, anschließend soll es bergauf gehen.

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