Karstadt: Gibt Berggruen auf?

  /  14.08.2014

Der angeschlagene Karstadt-Konzern scheint den Weg heraus aus der Krise allein nicht mehr finden zu können, nun soll Nicolas Berggruen um Hilfe gebeten haben...

Karstadt-Eigner Nicolas Berggruen scheint die Hoffnung auf Besserung für den angeschlagenen Konzern aufgegeben zu haben. Dieser Eindruck wird jedenfalls erweckt, sollte man dem Bericht des österreichischen Wirtschaftsmagazins Format Glauben schenken. Dem zu Folge habe Berggruen Signa Holding-Chef René Benko um Hilfe gebeten, um den Karstadt-Eigner als Gesellschafter abzulösen. Konkrete Details gäbe es noch nicht, in Branchenkreisen hieße es jedoch, dass Berggruen Benko eine Option der Warenhausübernahme eingeräumt habe. Erst im September vergangenen Jahres war dem Tiroler Unternehmer die Mehrheit am operativen Geschäft der Karstadt Sport- sowie an drei der Premium-Häuser übertragen worden, die verbliebenen 84 Warenhäuser wurden weiterhin von Berggruen kontrolliert.

Das Gerücht, dass Benko weitere 75% der übrigen Stammhäuser Karstadts übernehmen soll, kursiert bereits seit einigen Monaten, als überraschend könnte jedoch der jetzige Zeitpunkt gelten, wurde Benkos Revision – der wegen „versuchter verbotene Steuerinterventionen“ in Italien angeklagt ist – erst vor wenigen Tagen abgewiesen.

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