Karstadt: Erste Verhandlungsrunde beendet

  /  24.09.2013

Erste Gespräche zwischen Karstadt und Ver.di sind beendet. Bis zur nächsten Verhandlung fordert Ver.di mehr Transparenz…

Mit dem heutigen Datum findet die erste Verhandlungsrunde über eine Standort- und Beschäftigungssicherung sowie die Rückkehr in die Tarifbindung zwischen Karstadt und Ver.di in Düsseldorf ein Ende. Die Gewerkschaft fordert insbesondere nach dem Verkauf der Premium- und Sporthäuser von Karstadt-Eigentümer Nicolas Berggruen mehr Transparenz und Klarheit über die Zukunft der Beschäftigten. In diesem Sinn sei das Treffen ein erster wichtiger Schritt gewesen. Zu einem konkreten Ergebnis sei man wie erwartet noch nicht gekommen, der nächste Verhandlungstermin ist für den 7. und 8. Oktober 2013 angesetzt.

„Die Voraussetzung für gute Regelungen insbesondere für die Beschäftigten, die unglaublich viel für Karstadt geleistet haben, sind die jetzt beginnenden Verhandlungen, zu denen alle Beteiligten an den Tisch gekommen sind“, sagte Hellmut Patzelt, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates von Karstadt.

Seitens Ver.di sind noch einige Fragen zu klären: „Wohin fließen die Gelder aus dem Verkauf der Anteile an den Premium- und Sporthäusern von Karstadt? Welche Zukunft haben die Unternehmen und infolgedessen die Beschäftigten des Konzerns? Die Karstadt-Geschäftsführung war in den beiden vergangenen Tagen noch nicht in der Lage, die dringend erforderliche Transparenz darüber herzustellen, wohin die Reise des Konzerns überhaupt gehen soll. Wir fordern deshalb von den Eigentümern, dass bis zur nächsten Verhandlung Anfang Oktober diese Rahmenbedingungen geklärt werden“, so Arno Peukes, Karstadt-Verhandlungsführer von Ver.di.

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