Es gibt grünes Licht für den Verkauf der 88 übrigen Karstadt-Warenhäuser. Das Bundeskartellamt hat die Übernahme des Unternehmens durch den Tiroler Immobilieninvestor René Benko und dessen Signa Holding genehmigt – ohne Auflagen und Bedingungen, heißt es seitens der Behörde. Letzten Endes werde hier lediglich ein Investor durch einen anderen ausgetauscht, glaubt Kartellamtspräsident Andreas Mundt. An der Marktstellung ändere sich aus wettbewerblicher Sicht nichts.
In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung äußerte sich der ehemalige Karstadt-Eigner Nicolas Berggruen, dass auch die Arbeitnehmervertreter eine gewisse Mitverantwortung für die anhaltende Krise des Essener Unternehmens tragen. Jede strukturelle Änderung sei auf Widerstand gestoßen. Benko habe aus seiner Sicht „mehr Freiheiten“ – konkrete Pläne für eine notwendige Sanierung der Warenhauskette hat dieser jedoch noch nicht vorgelegt.
Karstadt-Deal genehmigt
/ 21.08.2014Das Bundeskartellamt hat die Übernahme von allen Filialen des Warenhauskonzerns Karstadt durch die Signa Holding genehmigt. Bedingungen?

Karstadt-Filiale in Rosenheim
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