Kamik: ökologischer Anspruch

  /  14.12.2012

Nachhaltigkeit gewinnt immer mehr an Wichtigkeit, was vermehrt auch in der Modebranche zum Tragen kommt. Kamik produziert zwar seit geraumer Zeit umweltschonend, will jetzt jedoch noch „grüner“ werden.

Greenpeace hat in den vergangenen Wochen mit verschiedenen Tests zu giftigen Chemikalien innerhalb von Textilprodukten für Aufregung in der Fashion-Branche gesorgt. Viele Bekleidungshersteller haben sich dann im Rahmen der Detox-Kampagne zu einer giftfreien Produktion bis 2020 verpflichtet. Einige Marken handeln jedoch schon seit geraumer Zeit in ökologischem Interesse und versuchen nicht nur die Abläufe innerhalb der Fabriken, sondern auch das Endprodukt auf umweltfreundlicher Basis zu gestalten. Eines dieser Labels ist Kamik, das bei der Herstellung von Stiefeln bereits seit 20 Jahren mit Recycling und Wiederverwendung von Produktionshilfsmitteln umweltschonend agiert.

Das Brand möchte jetzt noch „grüner“ werden und neben 100% recyclebaren Materialien sowie wiederaufbereiteten natürlichen Ressourcen für die Herbst/Winter-Kollektion 2013/14 einen rein pflanzlich basierten Weichmacher verwerten, der den klassischen auf Erdöl basierten Weichmacher in der Gummistiefel-Produktion ersetzt. Diese neu entwickelte Verbindung soll dennoch alle traditionellen Funktionen wie Hitzebeständigkeit, Reißfestigkeit und Abriebbeständigkeit erfüllen können. Auf der Ispo im Februar 2013 in München und auf der GDS im März 2013 in Düsseldorf will Kamik diese neue Alternative vorstellen.

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