Die Fabriken in Kambodscha sollen nach dem Zusammenstoß zwischen der Militärpolizei und Protestierenden vergangene Woche anlässlich der Streiks für einen höheren Lohn nun wieder geöffnet worden sein, rund 90% der Arbeiterinnen sollen ihre Tätigkeiten erneut aufgenommen haben. Die Forderung nach einer Verdopplung des Mindestlohns auf etwa 120 Euro stehe zwar noch offen, dennoch seien die Menschen bereits jetzt, ohne bis dato vorgenommene Veränderungen, wieder in die Betriebe zurückgekehrt. Man verhandle weiterhin mit den Fabrikbesitzern und der Regierung, heißt es. Letztere hatte einer Lohnerhöhung von 20% zugestimmt, was von den Demonstranten jedoch nicht als angemessen erachtet worden war.
Sollte der Forderung nicht nachgekommen werden, so wolle man erneut in einen Streik treten. Die Demonstrationen sollen die Hersteller rund 150 Mio. Euro gekostet haben, da etwa 80% der Produktion laut Gewerkschaft vorübergehend still gelegen hatten.
Kambodscha: Streiks beendet
/ 08.01.2014Die Demonstrationen im Kambodscha sind vorerst beendet, die Lohnforderung steht nach wie vor im Raum – was hat sich geändert?

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