Nach Protesten für höhere Löhne und gegen die Verhaftungen von Kollegen wurden in Kambodscha nun fast 300 Arbeiter der Phnom Penh, einer Zuliefererfirma für Nike, gezwungen, ihren Arbeitsplatz ohne jegliche Abfindungszahlungen zu räumen. Die Unglücke in kambodschanischen Fabriken waren der Auslöser für die Streiks der Arbeitnehmer, die zusätzlich zum monatlichen Mindestlohn von 74 US-Dollar (rund 57 Euro) weitere finanzielle Unterstützung in Höhe von 14 US-Dollar (rund 11 Euro) für Transportkosten, Miete und Gesundheit forderten.
„Das ist illegal. Das ist eine Art von Bestrafung, um Arbeiter von weiteren Streiks und Protesten abzuhalten. Das ist unakzeptabel“, äußerte sich Gewerkschaftervorsitzender Mann Seng Hak gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Dies sei eine Art von Bestrafung, um Arbeiter von weiteren Streiks und Protesten abzuhalten.
