Zusammen mit internationalen Unternehmen hatte sich auch Jack Wolfskin im Rahmen der Greenpeace-Initiative Detox zu einer giftfreien Textil-Produktion verpflichtet, nachdem schädliche Chemikalien wie Perfluoroctansäure (PFOA) in Bekleidung der Marke festgestellt worden waren. Aufgrund der schon seit Jahren andauernden Diskussion über die Verwendung derartiger Substanzen innerhalb von Herstellungsprozessen, war ursprünglich geplant, die Produktion bis Ende 2014 komplett umzustellen, das Unternehmen soll jedoch bereits 75% der wasserdichten Stoffe aus dem Bekleidungssegment für Frühjahr/Sommer 2013 PFOA-frei produziert haben. Ziel sei es, Texapore-Produkte für Herbst/Winter 2013/14 nahezu vollständig PFOA-frei herzustellen.
„Wir haben große Anstrengungen unternommen, um unsere Stoffe mit dauerhaft wasserabweisender Ausrüstung früher als beabsichtigt frei von PFOA herzustellen“, so Christian Brandt, COO von Jack Wolfskin. „Unser nächstes Ziel ist es, komplett fluorcarbonfreie Alternativen anzubieten und langfristig komplett aus der Fluorchemie auszusteigen, auch wenn das eine aufwändige Umstellung der gesamten Textilherstellungskette erfordert.“
Bei Perfluoroctansäure handelt es sich um ein Nebenprodukt bei der Herstellung von dauerhaft wasserabweisenden Ausrüstungen (DWR) und kann daher in Spuren als Verunreinigung in den Endprodukten vorkommen.
