Intersport: Ländergesellschaften kooperieren

  /  16.09.2013

Nach sechsmonatigen Gesprächen steht nun das Gerüst für die Intersport Sporthandels-Allianz, welche Länder zu diesem Zusammenschluss gehören…

Die im März 2013 aufgenommenen Gespräche über einen Zusammenschluss von Intersport Deutschland und Österreich sind laut Unternehmen zu einem vorläufigen Abschluss gekommen. Unter der Leitung der Vorstände Klaus Jost und Kim Roether sowie Gabriele Fenninger sollen die Ländergesellschaften nun künftig in einer neuen Sporthandels-Allianz gebündelt werden und daraus eine länderübergreifende Organisation entstehen. Die Vereinbarung schließt die von Österreich lizenzierten Märkte in Ungarn, Tschechien und der Slowakei sowie die deutsche Lizenzierung für Polen ein. Rund 150 Millionen Kunden sollen künftig vom gemeinsamen Beratungs- und Serviceangebot profitieren.

„Wir legen die Kompetenz beider Unternehmen zusammen und schaffen Raum für die kundenorientierte Weiterentwicklung des europäischen Sportfachhandels. Österreich ist beispielsweise im Erlebnisbereich Ski- und Bergsport führend, Deutschland bringt erstklassiges Know-how bei Teamsport, Running und vielen weiteren Segmenten ein. Gemeinsam bieten wir damit ein qualitativ hochwertiges Produktangebot bei absolut leistungsstarken Preisen an. Die Kooperation eröffnet uns zudem die Chance, die bestens bewährte Servicegarantie innerhalb Europas weiter auszubauen und unsere Beratungsleistung international aufeinander abzustimmen. Denn die individuelle Anpassung von funktionellen Sportartikeln bleibt auch in Zukunft ein entscheidender Faktor für den Erfolg im Einzelhandel“, so Jost.

Im Zuge des Verbundes wolle man sich strategisch reorganisieren, die Standorte Wels und Heilbronn sollen jedoch weiterhin bestehen bleiben. Das Gerüst steht nun, in zwei bis drei Jahren rechne man dann mit einem erfolgreichen Abschluss des Fusionsprozesses. Wichtig sei laut Fenninger insbesondere die Sicherung des mittelständischen Sportfachhandels: „Dieser Zusammenschluss sichert der gesamten Marke Intersport sowie den Händlern in Deutschland und Österreich langfristig eine optimale Perspektive. Damit stärken wir die Wettbewerbsfähigkeit und die Position des mittelständischen Sportfachhandels im Zentrum Europas. Wir sind jetzt in der Lage, in einem mehr und mehr umkämpften internationalen Marktumfeld mit einer Stimme zu sprechen und können mit geballter Kraft für unsere Mitglieder und Kunden eintreten.“

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