Insolvenzen: höchster Stand seit 2014

  /  13.03.2026

Mit 24.064 beantragten Unternehmensinsolvenzen in Deutschland in 2025 ist die Zahl die höchste seit 2014. Die Forderungen der Gläubiger beliefen sich auf…

Im Jahr 2025 haben die deutschen Amtsgerichte 24.064 beantragte Unternehmensinsolvenzen registriert. Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) waren das 10,3% mehr als im Vorjahr, nachdem die Zahl bereits 2024 und 2023 jeweils um mehr als 22% angestiegen war. Höher als 2025 war die Zahl der Unternehmensinsolvenzen zuletzt im Jahr 2014 mit 24.085 Fällen. Während der Finanz- und Wirtschaftskrise in 2009 gab es 32.687 Insolvenzen. Bei den Ergebnissen ist zu berücksichtigen, dass die Anträge erst nach der ersten Entscheidung des Insolvenzgerichts in die Statistik einfließen. Der tatsächliche Zeitpunkt des Insolvenzantrags liegt in vielen Fällen annähernd drei Monate davor. 

Die Forderungen der Gläubiger aus den 2025 gemeldeten Unternehmensinsolvenzen bezifferten die Amtsgerichte auf rund 47,9 Mrd. Euro, im Vorjahr lagen die Forderungen bei rund 58,1 Mrd. Euro. Dieser Rückgang trotz steigender Insolvenzanzahl sei darauf zurückzuführen, dass 2024 mehr wirtschaftlich bedeutende Unternehmen Insolvenz beantragt hatten. So gab es 2025 weniger „Großinsolvenzen“ (-15,6% beziehungsweise -49 Fälle) mit einer Forderungssumme von 25 Mio. Euro und mehr als im Jahr zuvor.

Im Dezember letzten Jahres verzeichneten die Amtsgerichte 2.037 beantragte Unternehmensinsolvenzen, 13,7% mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Forderungen summierten sich auf 3,6 Mrd. Euro, im Dezember 2024 lag sie bei 5,8 Mrd. Euro.

Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen lag 2025 bei 77.219, ein Anstieg um 8,4% im Vergleich zum Vorjahr. Im Dezember 2025 erfassten die Amtsgerichte 6.278 Verbraucherinsolvenzen ein Plus von 12,3%.

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