Inditex hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 den Umsatz um 5,8 Prozent auf 8,75 Mrd. Euro gesteigert. Währungsbereinigt lag das Plus bei 8,8 Prozent. Der spanische Konzern, zu dem unter anderem Zara, Massimo Dutti, Bershka, Stradivarius, Pull&Bear, Oysho, Zara Home und Lefties gehören, berichtete die Zahlen für den Zeitraum vom 1. Februar bis 30. April 2026.
Auch das Ergebnis legte zu. Der Nettogewinn stieg um 5,4 Prozent auf 1,38 Mrd. Euro, das EBITDA um 7,3 Prozent auf 2,57 Mrd. Euro. Die Bruttomarge verbesserte sich auf 61,2 Prozent, nach 60,6 Prozent im Vorjahresquartal.
Der Start in das zweite Quartal fiel stärker aus als das erste Quartal. Zwischen dem 1. Mai und dem 1. Juni 2026 erhöhten sich die Store- und Online-Verkäufe währungsbereinigt um 11,5 Prozent. Reuters ordnete diesen Wert als stärker ein als von Analyst*innen erwartet.
Für das Gesamtjahr hält Inditex an seinen Annahmen fest. Der Konzern erwartet eine stabile Bruttomarge mit einer möglichen Abweichung von 50 Basispunkten und plant Investitionen von rund 2,3 Mrd. Euro. Diese sollen vor allem in die Optimierung des Filialnetzes, die technologische Integration und die Weiterentwicklung der Online-Plattformen fließen.
Key Facts
Unternehmen: Inditex
Sitz: Arteixo, Spanien
Zeitraum: erstes Quartal 2026, 1. Februar bis 30. April
Umsatz: 8,75 Mrd. Euro
Umsatzplus: 5,8 Prozent, währungsbereinigt 8,8 Prozent
Nettogewinn: 1,38 Mrd. Euro
EBITDA: 2,57 Mrd. Euro
Bruttomarge: 61,2 Prozent
Verkäufe 1. Mai bis 1. Juni: plus 11,5 Prozent währungsbereinigt
Investitionsplanung 2026: rund 2,3 Mrd. Euro
